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Kölner Blogs und Blogger aus Köln

Ebenfalls kein Geheimnis ist, dass ich meine Liebe zu Blogs nie so ganz verloren habe. Auch wenn sie zunehmend von Instagrammer und Youtubern verdrängt wurden, hängt mein Herz ein bisschen an ihnen. Diesen persönliche, subjektiven Texten. Der Liebe zum Detail und diesem unerdenklichen Fleiß. Weil ich sie nie abschreibe, habe ich jetzt hier einen neuen Versuch gestartet, mal eine noch aktive Liste an Kölner Bloggern und Köln Blogs zusammenzutragen. Die ist niemals final, ganz im Gegenteil. Sie soll ständig weiter wachsen. Wenn Du also Kölner bist, einen Blog aus Köln schreibst oder über Köln schreibst, lass es mich gerne in den Kommentaren wissen und ich erweitere diese Liste immer wieder. Würde mich freuen, wenn wir hier ein annähernd kompletes Bild der Kölner Blog-Szene digital nachgezeichnet bekommen. Für alle die da draußen, die auch mal gerne „Köln Blogs“ oder „Kölner Blogger“ in die Google Suche hacken.

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Ein Hoster-Wechsel für klimaneutrales Hosting dieses Blogs

Wie ich auf klimaneutrales Hosting gekommen bin? Für diesen kleinen Blogpost habe ich extra nochmal nachgeguckt. Seit dem 1.9.2015 laufen alle meine Projekte bei ein und demselben Hoster. Bisher war ich auch damit ziemlich happy und habe erst kürzlich für 3 weitere Jahre meinen Hosting-Vertrag dort verlängert. Doch dann stieß ich letzte Woche auf einem anderen Blog auf diesen kleinen aber dezenten Hinweis auf der „Über diesen Blog“ Seite: Hinweis: Dieser Blog wird klimaneutral gehostet.

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Das Künstlerhaus „Quartier am Hafen“ in Poll möchte sich vergrößern

Seit inzwischen fünf Jahren bin ich im Quartier am Hafen mit meinem Studio beheimatet. Das Künstlerhaus mit seinen insgesamt 86 Ateliers gehört zu den größten Künstlerhäusern in Köln. Anders als viele andere Kunsthäuser in Deutschland ist das Quartier im Hafen im rechts-rheinischen Stadtteil Poll allerdings nicht in öffentlicher, sondern privater Hand. Das bedeutet, dass lediglich die Hälfte der Ateliers über den Atelierbeirat des Kulturamtes der Stadt Köln vergeben werden. Die andere Hälfte vom Haus direkt.

Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Atelierräumen, Arbeitsstädten und Studios in der Stadt, hat Eigentümer, Andreas Schmitz, sich entschlossen weitere Atelierräume zu schaffen. Dafür soll schon bald ein weiteres Gebäude mit zusätzlichen 54 Ateliers auf dem Grundstück errichtet werden. Ein positives Signal, mitten in der Corona-Pandemie, wo es gerade die Kunst- und Kulturlandschaft besonders hart trifft.

In meinen bisher fünf Jahren hier, habe ich dem Haus bereits unfassbar viel zu verdanken. So habe ich zum Beispiel erst hier, meinen Kurator Sebastian H. Schroeder kennengelernt. Immo Fuchs und Jennifer Braun sind gute Freunde geworden und haben beide ihre Studios ebenfalls im Quartier am Hafen. Aber auch Philip Lorenz, hat mir seiner Zeit einen Bärendienst mit seinem ganzen Logistik-Know-How erwiesen. Rückblickend hat sich damit das bewahrheitet, was ich mir erhofft habe. Ein sich unterstützendes Netzwerk, mit identischen und unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern.

Bisher musste ich allen, die das Studio kennenlernten und sich auch für ein Atelier interessierten, immer absagen. Denn die Wartelisten sind inzwischen lang, die Atelierplätze heiß begehrt und ich selbst kann mich vielleicht bis heute zu den letzten glücklichen Halbkünstlern aus der Kreativwirtschaft zählen, die noch ein Atelier bekommen haben.

Das kann sich jetzt aber schon bald ändern. Die Bauanträge laufen, die Pläne sind fertig, eigentlich kann jederzeit mit dem Bau des zweiten Gebäudes hier auf dem Gründstück begonnen werden. Zwar kann ich dann nicht mehr aus meinem Fenster auf den Dom gucken, die Parkplatz-Situation wird mit Sicherheit auch spannend in Zukunft und „unseren“ Garten verlieren wir wohl auch. Dafür finden vielleicht mindestens 54 Künstler und Kreativschaffende ein neues Büro in Köln, in guter Lage und zu fairen Gewerbepreisen.

Letzte Woche ist nun schon die Bewerberphase gestartet, jeder interessierte kann sich also schon jetzt unverbindlich mit einer kurzen digitalen Bewerbung auf die Interessen-Liste schreiben lassen. Das ist für’s Haus enorm wichtig, weil es auch weiterhin ein Interesse daran hat, möglichst vielseitig besetzt zu sein und weiter interdisziplinär zu arbeiten. Angeblich soll auch eine Art Förderprogramm für junge Künstler ins Leben gerufen werden, ob es sich dabei nur um besonders günstigen Atelierraum handelt, oder wie das Programm aussehen wird, kann ich Dir leider nicht sagen. Darum würde ich jedem raten, einfach mal das Formular auszufüllen und abzuschicken. Und abzuwarten, was passiert.

Eventuelle Fragen, versuche ich natürlich so gut wie es geht unten in den Kommentaren zu beantworten 😉

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